KOL-Schwerpunkt

Neu im Schuljahr 2025/26: Kooperativ-offenes Lernsetting

 

25 26 homepage kollin

 

Mehr Freude am Lernen – Unsere KOL-Klasse (Kooperatives Offenes Lernen)

Lernen, wie es zu mir passt

In der KOL-Klasse setzen wir auf ein zeitgemäßes Lernkonzept: Lernen in eigenem Tempo, Verantwortung übernehmen, Zeit clever managen und im Team wachsen. Diese Kompetenzen sind nicht nur für die Schule relevant, sie begleiten das ganze Leben.

Für wen ist die KOL-Klasse?

Die KOL-Klasse richtet sich an Kinder, die Selbstorganisation üben möchten, ihre Lernzeit flexibel nutzen wollen und in Gemeinschaft mit anderen lernen möchten. In den offenen KOL-Stunden entscheiden die Schüler:innen selbst, wann sie Aufgaben der verschiedenen Fächer bearbeiten, begleitet von unseren Lehrer:innen, die schrittweise den Einstieg in diese Arbeitsweise unterstützen, damit keine Überforderung entsteht.

Individuell gefördert, selbstständig gestärkt

Ob sie noch etwas Unterstützung wünschen oder schneller vorankommen möchten, bei uns findet jede:r sein eigenes Tempo. Dabei wird gezielt begleitet: Wer Hilfe braucht, bekommt sie; wer schneller vorangeht, erhält passende Herausforderungen.

Zwei Projektwochen pro Jahr: Lernen mit Begeisterung

Ein besonderes Highlight im Schuljahr sind unsere zwei Projektwochen: Unter einem gemeinsamen Thema arbeiten die Schüler:innen fächerübergreifend kreativ an einem sichtbaren Ergebnis, z. B. eine Präsentation, ein Theaterstück oder eine Wandzeitung. Abschlussevent inklusive. So entstehen Selbstvertrauen, Teamgeist und die Fähigkeit, sich aktiv einzubringen.

Warum dieses Konzept?

Unsere KOL-Klasse wurde sorgfältig vorbereitet: Das Team bestehend aus Christopher Redlbacher, Georg Richter und Katrin Wukovits hat sich intensiv mit offenen Lernformen auseinandergesetzt, mit Partnerschulen vernetzt und erfolgreiche Modelle untersucht. Viele dieser Elemente wurden bereits erprobt und Rückmeldungen der Schüler:innen sind eingeflossen. Das Ergebnis ist ein durchdachtes, bewährtes Modell, das motiviertes Lernen neu ermöglicht.

Ein Schritt in Richtung Zukunft

Mit der Einführung der KOL-Klasse gehen wir bewusst den Weg zu zukunftsorientierter Bildung: Für motivierte Schüler:innen, die Freude am Lernen haben. Für Lehrer:innen, die nicht nur Wissen vermitteln, sondern die individuell, wertschätzend und auf Augenhöhe begleiten. Wir laden Sie/euch ein, gemeinsam mit uns diesen Weg zu gehen.

 FAQ

1) Was ist der Unterschied zum klassischen Zweig?

Der Unterschied zwischen dem klassischen Zweig und dem KOL-Schwerpunkt am BG/BRG/BORG Oberschützen liegt vor allem in der Organisation des Lernens während der ausgewiesenen KOL-Stunden. In der KOL-Klasse finden diese offenen, kooperativen Lernformen vorrangig in sechs fest im Stundenplan verankerten KOL-Stunden pro Woche statt. In diesen Stunden arbeiten die Schüler:innen mit einheitlich gestalteten Arbeitsaufträgen selbstständig und kooperativ. Der übrige Unterricht folgt grundsätzlich den gewohnten Unterrichtsformen. KOL ergänzt somit den klassischen Unterricht gezielt und strukturiert. Ziel ist es, in diesen sechs Stunden Selbstorganisation, Verantwortung und kooperatives Arbeiten systematisch aufzubauen, ohne den regulären Fachunterricht vollständig zu ersetzen.

2) Welche Kompetenzfelder der Kinder werden durch KOL besonders gefördert? Wo liegt der Mehrwert?

Der KOL-Schwerpunkt fördert neben fachlichen Kompetenzen insbesondere die Selbst-, Sozial- und Methodenkompetenz der Schüler:innen. Die Kinder lernen, Arbeitsaufträge genau zu lesen, ihre Zeit einzuteilen, selbstständig zu arbeiten und ihre Ergebnisse zu kontrollieren. Durch kooperative Arbeitsformen werden Kommunikation, Teamfähigkeit und Verantwortungsübernahme gestärkt. Ein besonderer Mehrwert liegt darin, dass Lernprozesse bewusst gemacht und reflektiert werden, etwa durch Selbstkontrollen, Feedback oder Klassenrat. Diese Kompetenzen sind nicht nur für den schulischen Erfolg relevant, sondern auch für spätere Ausbildungs- und Berufswege. KOL unterstützt damit eine ganzheitliche Persönlichkeitsentwicklung.

3) Was genau ist mit einer „offenen Stunde“ gemeint? Was bedeutet das konkret?

Eine offene Stunde im KOL-Konzept ist kein freies Arbeiten ohne Regeln, sondern eine klar strukturierte Lernphase mit Wahlmöglichkeiten. Die Schüler:innen erhalten vorbereitete Arbeitsaufträge mit eindeutigen Zielen, Arbeitsformen und Selbstkontrollmöglichkeiten. Innerhalb dieses Rahmens entscheiden sie, wie sie ihre Arbeit organisieren, ob sie alleine, zu zweit oder in Gruppen arbeiten und in welchem Tempo sie vorgehen. Die Lehrperson begleitet die Lernprozesse, sorgt für Struktur, gibt Feedback und unterstützt bei Bedarf. Ziel der offenen Stunde ist es, die Schüler:innen schrittweise zu selbstständigem, verantwortungsbewusstem Lernen hinzuführen.

4) Bei welchen Gegenständen kommt KOL an eurer Schule zum Einsatz?

Im aktuellen Schuljahr wird KOL in der Pilotklasse 1C in sechs Unterrichtsfächern umgesetzt: Deutsch, Mathematik, Englisch, Geographie und Wirtschaftskunde, Biologie und Umweltkunde sowie Musik. Diese sechs Wochenstunden sind im Stundenplan als KOL-Stunden fix verankert. Die Auswahl der Fächer ermöglicht sowohl sprachliche, naturwissenschaftliche als auch kreative Zugänge. Alle beteiligten Lehrpersonen arbeiten mit einem einheitlichen Design der Arbeitsaufträge und gemeinsamen Grundprinzipien. Die Lehrpläne bleiben vollständig erhalten, werden jedoch in einer anderen Lernform umgesetzt, die Selbstständigkeit und Kooperation fördert.

5) Wie sieht eine Projektwoche konkret aus? Findet sie in der Schule statt? Gibt es ein Beispiel?

Die geplante Projektwoche im KOL-Schwerpunkt findet überwiegend in der Schule statt und ersetzt für eine Woche den regulären Unterricht. Die Schüler:innen arbeiten in Teams an einem fächerübergreifenden Thema. Als erstes Projekt ist ein Märchenprojekt geplant. Die Kinder wählen dabei unterschiedliche Schwerpunkte, etwa Theater, Schattenspiel, Film oder kreative Textgestaltung. Ziel ist es, Inhalte selbstständig zu erarbeiten, kreativ umzusetzen und gemeinsam Verantwortung für ein Produkt zu übernehmen. Am Ende ist eine Präsentation der Ergebnisse vorgesehen, gegebenenfalls auch mit Eltern und schulischer Öffentlichkeit.

6) Gibt es durch KOL einen Mehraufwand für die Kinder?

KOL bedeutet keinen Mehraufwand im Sinne von mehr Stoff oder zusätzlichen Aufgaben. Der Unterschied liegt vielmehr in der Art des Lernens. Die Schüler:innen übernehmen mehr Verantwortung für ihre Arbeit und müssen ihre Lernprozesse aktiv mitgestalten. Gerade zu Beginn kann dies herausfordernd sein, wird jedoch durch klare Strukturen, Rituale und Begleitung unterstützt. Viele Kinder empfinden KOL als motivierend, da sie Wahlmöglichkeiten haben und in ihrem eigenen Tempo arbeiten können. Langfristig profitieren sie von den erlernten Organisations- und Selbststeuerungskompetenzen, die auch in anderen Unterrichtsformen hilfreich sind.

7) Hat die Entscheidung für KOL Auswirkungen auf spätere Wahlmöglichkeiten (z. B. MINT, Sprachen)?

Nein, die Entscheidung für den KOL-Schwerpunkt hat keine einschränkenden Auswirkungen auf spätere Bildungswege. Ab der dritten Klasse stehen den Schüler:innen weiterhin alle vorgesehenen Wahlmöglichkeiten offen, etwa der sprachliche oder reale Zweig, inklusive Angebote wie MINT oder zusätzliche Fremdsprachen. KOL ist kein eigener Lehrplan, sondern eine pädagogische Lernform innerhalb des bestehenden Systems. Die im KOL erworbenen Kompetenzen, insbesondere Selbstorganisation, Teamfähigkeit und Reflexionskompetenz, wirken sich vielmehr positiv auf spätere Anforderungen und Entscheidungen aus.

8) Was halten die Schüler:innen davon?

Hören Sie sich dazu am besten an, was die Kinder meinen. Scannen Sie einen der QR-Codes oder klicken Sie auf einen der nachstehenden Links.

Joomla Gallery makes it better. Balbooa.com

Jan:  Jan.mp4

Julian:  Julian.mp4

Leon:  Leon.mp4

Louisa:  Louisa.mp4

Marco:  Marco.mp4

Matteo:  Matteo.mp4

Raphael:  Raphael.mp4

Simon:  Simon.mp4

Emilia:  Emilia.mp4

Hanna:  Hanna.mp4

Lena:  Lena.mp4

Rosa:  Rosa.mp4

Valentin:  Valentin.mp4